Sanierter Kunstrasen in Betrieb genommen...

Gerade rechtzeitig vor dem ersten Schneefall konnte Oberbürgermeister Jan Zeitler den sanierten Kunstrasen im Stadtwerk am See-Stadion für den Spiel- und Trainingsbetrieb frei geben, so dass im Sportgelände wieder ein funktionsfähiger Allwetterplatz zur Verfügung steht. Nachdem der bisherige Kunstrasen nach 18 Jahren nur noch stark eingeschränkt genutzt werden konnte, wurde von Juli bis Oktober der Platz auf einer Fläche von ca. 6250 qm mit einem neuen Kunstrasenbelag auf einer neuen Elastikschicht ausgelegt.

Wie Oberbürgermeister Zeitler ausführte, hatte der Gemeinderat hierfür zunächst ca. 354.000,– Euro zur Verfügung gestellt. Der Leiter des Grünflächenamtes Rolf Geiger, wies darauf hin, dass im Zuge der Sanierungsarbeiten massive, nicht vorhersehbare, Schäden im Bereich der Drainage festgestellt wurden, so dass durch eine Mittelumbuchung, welcher der Bauausschuss zugestimmt hatte, weitere 67.000,– Euro zur Verfügung standen, die zum Einbau und Erneuerung der Drainageleitung auf einer Länge von ca. 640 Metern verwendet wurden. Aufgrund einiger positiver Faktoren während der Durchführung der Baumaßnahme konnte diese jetzt mit ca. 373.000,– Euro um fast 50.000,– Euro günstiger abgerechnet werden als zunächst veranschlagt. Jan Zeitler wies in seiner kurzen Ansprache vor Mitgliedern des Gemeinderates, beteiligten Handwerkern und Verwaltungsmitarbeitern und Vertretern des FC 09 Überlingen auf die Bedeutung des Sports, insbesondere auch des Vereinssports hin und versicherte, dass die Stadt Überlingen trotz der laufenden Haushaltskonsolidierung dem Ausbau und Erhalt der Sportstätten weiterhin große Bedeutung beimesse.

Neben dem Kunstrasenplatz in Alt-Birnau, so Zeitler, werde derzeit auch die Sportanlage Ob den Mühlen einer Generalsanierung unterzogen, so dass auch dort in absehbarer Zeit die Sporttreibenden der Schulen und Vereine hervorragende Trainingsbedingungen vorfinden. Klaus Pillebeit, 1. Vorsitzender des FC 09 Überlingen als Hauptnutzer der Sportanlage im Stadtwerk am See- Stadion, sprach von einem glücklichen Tag, da sich der alte Kunstrasen in einem Zustand befunden hatte, der es mit sich brachte, dass Sportler ihn aus gesundheitlichen Gründen teilweise nicht mehr nutzen konnten. Für den Trainings- und Spielbetrieb der fast 500 Sportler des FC 09, darunter knapp 400 Kinder und Jugendliche an 7 Tagen in der Woche, ist der Kunstrasen unentbehrlich, da die beiden Naturrasenplätze für eine solche Belastung, insbesondere in der winterlichen Jahreszeit, nicht geeignet sind. Dem Oberbürgermeister blieb es dann vorbehalten die F-Jugend des FC 09 aufs Spielfeld zu führen, die den Zuschauern ein beeindruckendes Beispiel gab, mit wie viel Begeisterung, Freude und Ehrgeiz die 6 – 8-Jährigen dem Fußballsport nachgehen.